Boris Walker

PATAGONIAN CUISINE

4. bis 8. Oktober 2022

Die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Wind prägen Patagonien seit Jahrtausenden. Das kulinarische Erbe liegt in der Esskultur der Mapuche und in einer reich gefüllten Speisekammer. Mit der Kolonialisierung Lateinamerikas kamen europäische Einflüsse hinzu. Die patagonische Küche von heute ist rustikal-elegant. Sie lebt von der hohen Qualität der einheimischen Zutaten und einer authentischen Zubereitung.

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Gastkoch
Mauricio Couly

Mauricio Couly Ventimiglia wurde in Pigüé, einem Dorf in der Provinz Buenos Aires, als Enkel italienischer Einwanderer geboren. Im Anschluss an seine Ausbildung zum Koch konnte er 2000 einen der heiss begehrten Stages beim schon damals berühmten argentinischen Kochphilosophen Francis Mallman absolvieren. 2002 begab er sich auf eine internationale Tour. Von São Paulo reist er nach London und weiter in den Norden Italiens, wo die Wurzeln seiner Familie sind. Im Jahr 2005 eröffnete er das Restaurant La Toscana in Patagonien. Sein grösstes Talent beweist Mauricio aber beim Käsen. Was 2010 auf dem nur wenige Hektar grossen Landgut als privates Hobby begann, wird heute von der nationalen Presse hochgelobt. Auf mehreren Reisen nach Europa liess er sich von Spezialisten des Handwerkes tief in die Geheimnisse der Produktion und der Affinage von Käsen einführen.

Galerie Festival 2019

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Patagonien

Patagonien ist eine ausgedehnte Region, die sich über einen Großteil der Südspitze Südamerikas erstreckt und von den Anden durchzogen wird. Der zu Argentinien gehörende Teil Patagoniens ist durch trockene Steppen, Graslandschaften und Wüsten geprägt, im chilenischen Teil finden sich Gletscherfjorde und Regenwälder der gemäßigten Zone.

Der argentinische Teil ist mit einer Größe von 766.000 km² doppelt so groß wie Deutschland, hat jedoch lediglich 1,6 Millionen Einwohner. 

An der Südspitze Südamerikas befindet sich "Tierra del Fuego (Feuerland)".

Restaurant Rüsterei Sihlcity

Eine Fabrikhalle, die einst gross genug war für tonnenschwere Papierrollen, bietet mehr Raum als nur für ein einziges gastronomisches Angebot. Deshalb gibt es in der Rüsterei gleich drei: Das Grillrestaurant mit einer Kombination von Frische mit Röstaromen, eine imposante Bar, an der Kaffee- und Barkultur zelebriert werden, sowie eine Kantine, die ganztags als Anlaufstelle für den kleinen Hunger dient, verwöhnen die Besucher.

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Die Sihlcity gibt es seit 2007. Ihr Herz schlägt schon viel länger: Die Papierfabrik steht hier seit 1886. Noch heute strahlt sie die Kraft der industriellen Gründerjahre aus. 1976 verlassen die letzten Papierrollen die Rüsterei im Erdgeschoss. 1995 ziehen die ersten Künstler als Mieter in die Industriebrache ein, später viele als Besetzer. Seit dem Umbau 2007 im Design von Künstler Heinz Julen ist hier die Kochkultur zu Hause – unter dem gleichen Namen wie schon damals.

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